Mittwoch, 6. Juli 2011

Kulanz

Mein Mandant hatte Post bekommen von der nicht ganz unbekannten Kanzlei KSP in Hamburg. Es soll wieder mal zu einer Urheberrechtsverletzung gekommen sein, diesmal aber an Texten der dapd nachrichtenagentur GmbH. Die sollen auf einer Seite aufgetaucht sein, die mein Mandant betreibt.

Soweit ich das mit dem Mandanten nachvollziehen konnte, ging es wohl um den Eintrag eines unbekannten Nutzers aus dem Jahr 2007. Also sehr lange her. Zu lange, wie ich fand und erhob den Einwand der Verjährung.

Heute nun teilen die Kollegen von KSP mit, ein Eingehen auf meine Ausführungen erübrige sich, da die Nachrichtenagentur von einer Weiterverfolgung der Ansprüche absehe. Aus Kulanz, wie es heißt.

"Ja, nee, is klar!", würde Atze Schröder da vermutlich sagen...

Kommentare:

  1. Die vermutlichen Nötiger und Erpresser von KSP würde ich so nicht davonkommen lassen. Ich habe die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die zwar nicht ermitteln will, aber nach einer Rüge wohl keine andere Wahl mehr hat. Das ganze ist wie eine Abofalle organisiert und eindeutig ein Verbrechen. Nur wenn solche Leute aus dem Geschäftsleben ausgeschlossen werden, kann man vernünftig arbeiten. Ich bliebe dran, die können sich ihre Kulanz sonstwo hinstecken.

    http://www.duckhome.de/tb/archives/9207-Die-Herrschaften-von-KSP-und-AFP-wollen-ein-Fass-aufmachen.html

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  2. Beim besten Willen kann ich im Forderungsschreiben der Kollegen von KSP weder eine versuchte Nötigung noch eine versuchte Erpressung erkennen. Vermutlich liegen die beiden Sachverhalte zu weit auseinander.

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